Das Hoge Hörn und das Ostland

Salzwasserwiesen Das Hoge Hörn (friesisch für 'erhöht liegende Ecke') ist die östlichste Ecke von Borkum und Naturschutzgebiet. Umgeben ist es von den Ostlagunen, die bei Sturmflut von Salzwasser überspült werden und Lebensraum für eine Vielzahl von Brut- und Rastvögeln sind.

Zu den Brutvögeln gehören Arten wie der Austernfischer, der Säbelschnäbler, die Uferschnepfe oder der Sand- und Seeregenpfeifer.
Zu den Zugzeiten können zudem verschiedene Watvogelarten entdeckt werden, wie der zu den weltweit kleinsten Watvögeln gehörende Sichel- und Zwergstrandläufer, Bruchwasserläufer oder Dunkler Wasserläufer.
Bleiben Sie auf dem Weg! Brut- und Rastvögel lassen sich von dort hervorragend beobachten.

Um zum Hoge Hörn zu gelangen, fährt man am besten mit den Fahrrad auf den angelegten Fahrradwegen Richtung Cafe Ostland, von dort weiter Richtung Hoge Hörn bis zum Ende des befestigten Fahrradweges, wo man die Fahrräder abstellen und noch ca. 3 Kilometer durch die Salzwiesen und Watt wandert.
Der richtige Zeitpunkt für eine Wanderung ist bei Niedrigwasser, da das Hoge Hörn bei Hochwasser überschwemmt ist.


SOS Notruf Img 0737 Hinweis:
Kommt es unterwegs zu einer Notfallsituation hilft das neue Notfall-Orientierungs-System (NOS) auf Borkum. Die an markanten Wegpunkten, auf Spazier- und Fahrradwegen, am Strand und in den Dünen angebrachten SOS-Schilder mit eindeutiger Nummerierung ermöglichen es den Rettungsdiensten den genauen Ort des Notfalls über das Mobiltelefon mitzuteilen. So können die Retter schnellstmöglich Hilfe leisten!